Wärmewende in der Heizungsbranche: Öl, Gas oder Ökoheizung?

Öl, Gas oder doch lieber Ökoheizung?

Klimaschutz beginnt im eigenen Heizungskeller
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Rund 26 Prozent des deutschen Endenergieverbrauchs gehen auf das Konto von privaten Raumheizungen. Eines ist daher klar: Wer E wie Energiewende sagt, muss auch W wie Wärmewende sagen. Mittelfristig wird Deutschland seine Klimaziele nur erreichen, wenn der Klimaschutz auch in unseren Heizungskellern ankommt. Doch welche Optionen gibt es, um die eigenen vier Wänden auf umweltschonende Art und Weise warm zu halten? Und erhöhen sich dadurch nicht die Heizkosten? In diesem Artikel beleuchten wir die Vor- und Nachteile sogenannter Ökoheizungen im Vergleich zu herkömmlichen Öl- und Gasheizungen.

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Sektorenkopplung: Neue Wege im Klimaschutz

Sektorenkopplung: Neue Wege im Klimaschutz

Sektorenkopplung: Neue Wege im Klimaschutz
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Der Strom aus der Steckdose stammt aus Windkraft – oder sogar aus der privaten Photovoltaik-Anlage. Doch für die Raumwärme sorgt nach wie vor die Ölheizung und das Auto in der Garage fährt mit Benzin. Genau dieses Dilemma steht einem erfolgreichen Klimaschutz derzeit noch im Weg. Der neue Schlüsselbegriff der Energiepolitik lautet folglich Sektorenkopplung – gemeint ist die vernetzte Optimierung der Bereiche Elektrizität, Wärmeversorgung und Mobilität. Die Unternehmensberatung enervis hat in einer aktuellen Studie verschiedene Möglichkeiten der Sektorenkopplung unter die Lupe genommen. Weiterlesen

Welche Projekte werden mit Ökogas gefördert?

Bernd Wachtmeister / pixelio.de

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Zwar gilt Erdgas als vergleichsweise umweltfreundlicher und sauberer fossiler Brennstoff. Dennoch wird bei der Verbrennung Kohlendioxid (CO2) freigesetzt. Das Ökogas-Konzept soll dazu beitragen, die schädlichen Klimafolgen dieser Emissionen auszugleichen. Zu diesem Zweck wird zunächst berechnet, wie viele CO2-Emissionen bei der Verbrennung von Erdgas freigesetzt werden. Durch eine Investition in zertifizierte Klimaschutzprojekte wird genau diese Emissionsmenge an anderer Stelle wieder eingespart – somit ist Ökogas klimaneutral. Finanziert wird der Emissionsausgleich aus dem Zusatzbeitrag für Ökogas. Weiterlesen

Regionale Klimaschutz-Projekte

S. Hofschlaeger / pixelio.de

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Regionale Klimaschutz-Projekte stellen sich oft persönlich vor und bürgen mit ihrem Namen für Nachhaltigkeit

Noch nicht alle Ökogas-Anbieter haben entsprechende TÜV-Zertifikate oder unterstützen durch den WWF zertifizierte Goldstandard-Projekte. Insbesondere wenn es um die Förderung regionaler Klimaschutzprojekte geht, ist das derzeit oft nicht umsetzbar. Aber auch hier kann ein nachweisbarer Ökonutzen entstehen, der über Dokumentationen überprüft werden kann. Es geht darum, die ersten Schritte zu machen. Dabei sollte der Gas-Kunde die Möglichkeit haben, Projekte, die mit seinen Beiträgen mitfinanziert werden, transparent zu verfolgen. Durch diese Offenlegung ist am besten gewährleistet, dass das Geld aus den Ökogas-Mitteln genau dahin gelangt, wo es den größten Nutzen für den Klimaschutz bietet.

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Ökogas Zertifikate: Wer versichert mir, dass Ökogas auch wirklich einen Ökonutzen hat?

Bernd Schmidt / pixelio.de

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Standards bei Ökogas sind noch nicht verpflichtend, aber erste Zertifikate weisen den Weg.

Die Liberalisierung des Gasmarktes wirkte sich erst seit Oktober 2006 in der Praxis aus. Aufgrund dieses frühen Stadiums gibt es noch keine verpflichtenden Standards für Ökogas. Allerdings haben sich inzwischen einige Ökogas Zertifikate etabliert, anhand derer ein Versorger nachweisen kann, welchen tatsächlichen Ökonutzen sein Produkt hat.

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