Ökogas hilft dabei Moore zu regenerieren und zu erhalten

Wolfgang Dirscherl / pixelio.de

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Viele Moore beispielsweise sind durch eine intensive Nutzung von Entwässerung bedroht oder bereits entwässert. Dies hat nicht nur negative Folgen für die Artenvielfalt dort. Entwässerte Moore produzieren auch in großem Umfang Treibhausgase. Leider sind oftmals zur Moorwiedervernässung nicht die ausreichenden Mittel vorhanden. Hier trägt Ökogas, wie das „Ökoaktivgas“ von der WEMAG, dazu bei, dass solche Projekte gefördert werden können.

Moore erhalten durch Emissions-Zertifikate oder Minderungszertifikate

Ein weiterer Vorteil von Ökogas gegenüber Erdgas ist, dass mit den zusätzlich erhobenen Beiträgen auch sogenannte Emissions-Zertifikate oder Minderungszertifikate gekauft werden können. Diese Zertifikate werden in begrenzter und jährlich sinkender Menge ausgegeben.Viele Treibhausgas-verursachende Unternehmen wie bspw. Kohlekraftwerksbetreiber sind verpflichtet, sie zu kaufen. Der Ankauf von Emissions-Zertifikaten aus Ökogas-Mitteln erfolgt zusätzlich. Eine Folge der Begrenztheit der Zertifikate ist dann, dass an anderer Stelle CO2-Emissionen vermindert werden müssen. Außerdem werden die eingenommenen Gelder für nachhaltige Maßnahmen gegen den CO2-Ausstoß eingesetzt.

Zusammenfassend kann gesagt werden: Würden alle 84 Milliarden Tonnen Erdgas jährlich in Deutschland als Ökogas verkauft, dann stünden Mittel bereit, um 207 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent zu vermeiden. Die Klimabilanz des Erdgases wäre also ausgeglichen.

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